Berufsunfähigkeitsversicherung: Wissenswertes rund um die Gesundheitsfragen

3 Mrz

Gesundheitsgespräch für die Berufsunfähigkeitsversicherung

Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist für Arbeitnehmer eine sehr wichtige finanzielle Absicherung. Absolute Genauigkeit ist bei der Beantwortung der Gesundheitsfragen gefragt, denn ansonsten kann man seinen Versicherungsschutz riskieren.

Gesundheitsfragen in der BU – hier gilt absolute Genauigkeit!

Um die Beantwortung der Fragen nach dem gesundheitlichen Zustand für den Abschluss einer BU kommt ein Antragsteller nicht herum. Durch diese Informationen bewertet die Versicherung das Risiko einer potentiellen Berufsunfähigkeit, damit sowohl die Beiträge als auch ggf. Ausschlüsse aus dem Versicherungsschutz oder eine Ablehnung des Antrags. Wichtig für Antragsteller: Es müssen nur die Fragen beantwortet werden, die tatsächlich gestellt werden.

Wird also nach durch einen Arzt behandelten gesundheitlichen Störungen gefragt, ist der Antragsteller damit nicht verpflichtet, Antworten über Gesundheitsprobleme zu geben, mit denen er nicht in ärztlicher Behandlung war. Offene Fragen, in denen der Antragsteller zur Beantwortung seines gesamten Gesundheitszustandes aufgefordert wird, sind nicht mehr zulässig, um so die Antragsteller auf die BU (hier gibt’s die Definition) vor dem Risiko zu schützen, mögliche Informationen zu vergessen und so den Versicherungsschutz zu gefährden.

Die Fragen müssen sehr präzise und genau beantwortet werden

Die Fragen, die der Versicherer zum Antrag auf die BU zur Gesundheit stellt, müssen vom Antragsteller sowohl genau als auch absolut ehrlich beantwortet werden. Dabei sollte der Antragsteller nicht selbst die Relevanz einer Erkrankung beurteilen, sondern wirklich nur sachlich und fachlich korrekte Antworten geben. Auch ein behandelter grippaler Infekt sollte damit angegeben werden, auch wenn er vom Antragsteller selbst als Bagatellerkrankung bewertet wird.

Fakt ist, dass allein der Antragsteller das Risiko trägt, was eine mögliche Gefährdung des Versicherungsschutzes angeht. Die Versicherung ist nämlich berechtigt, bei falscher oder unzureichender Beantwortung der Fragen nach der Gesundheit innerhalb der Berufsunfähigkeitsversicherung (mehr Infos bei berufsunfaehigkeitsversicherung-tipps.de) den Versicherungsschutz im Schadenfall nicht zu gewähren.

Beratungsgespräch: Hier ist Vorsicht geboten

Lässt man sich zum Abschluss einer BU von einem Versicherungsvermittler beraten, dann sollte man auch hier besonders gut aufpassen. Fragen, die falsch oder unvollständig beantwortet werden, verantwortet letztlich der Antragsteller, der auch das Antragsformular unterschreibt.

Nicht alle, aber einige Berater behandeln die Gesundheitsfragen etwas nachlässiger, weil zum einen so ein provisionierter Versicherungsvertrag für den Berater zustande kommt, zum anderen ein zufriedener Kunde seinen Versicherungsschutz erhält. Wichtig ist aber in jedem Fall, dass man auch auf absolute Ehrlichkeit setzt – notfalls auch Zuschläge für Vorerkrankungen akzeptiert.

Die Beantwortung der Gesundheitsfragen ist essentiell für den Versicherungsschutz

Auch wenn es gerade bei Vorerkrankungen, die den Erhalt eines Versicherungsschutzes reizvoll ist, bei den Fragen nach der Gesundheit etwas zu vertuschen oder aber einfach versehentlich nicht so genau bei der Beantwortung zu sein, kann genau dies spätestens beim Eintreten des Versicherungsfalls problematisch werden.

Auch wenn die nicht genannte Vorerkrankung letztlich auf die Berufsunfähigkeit keinen maßgeblichen Einfluss hat, kann die Versicherung die Leistung aufgrund der falschen Informationen durch den Versicherungsnehmer nämlich verwehren.

Bildquelle: NotarYES – Shutterstock.com

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