Der Haut zuliebe – die richtige Ernährung bei Neurodermitis

11 Feb

Ernährung bei Neurodermitis

Menschen mit Neurodermitis haben nicht nur mit juckendem Hautausschlag zu kämpfen: Die Erkrankung geht häufig mit Lebensmittelunverträglichkeiten einher, sodass die Symptome durch eine falsche Ernährung zusätzlich verstärkt werden können. Wie Neurodermitiker sich richtig ernähren, erfahren Sie in diesem Ratgeber.

Ernährung und Neurodermitis: der Zusammenhang

Dass der Krankheitsverlauf von Neurodermitis mit der Ernährung im Zusammenhang steht, ist mittlerweile wissenschaftlich erwiesen. So leiden viele Betroffene zusätzlich unter Allergien auf Grundnahrungsmittel, die nicht nur eine unmittelbare allergische Reaktion auslösen, sondern auch den Zustand der Haut verschlechtern können. Besonders Weizenmehl, Hühnerei und Milchprodukte werden von einer großen Anzahl an Neurodermitikern nicht vertragen.

Die Haut reagiert auf diese Lebensmittel mit Krankheitsschüben, also mit vermehrten Ausschlägen und starkem Juckreiz. Ob und welche Nahrungsmittel besser gemieden werden sollten, ist pauschal nicht zu beurteilen – darüber kann nur ein Allergietest beim Arzt Ausschlag geben. Auch das Führen eines Ernährungstagebuchs ist empfehlenswert, um Zusammenhänge zwischen bestimmten Produkten und dem Zustand der Haut zu erkennen.

Darauf sollten Neurodermitiker achten

Bei Neurodermitis ist eine allergenarme Kost empfehlenswert. Auf Lebensmittel mit Geschmacksverstärkern wie zum Beispiel Glutamat sollte daher ebenso verzichtet werden wie auf stark gewürzte Speisen oder Produkte mit Farbstoffen (erkennbar an den „E-Nummern“ in der Zutatenliste). Viele Betroffene berichten außerdem, dass sich auch Alkohol negativ auf den Krankheitsverlauf auswirkt. All diese Stoffe haben gemeinsam, dass sie größtenteils industriell erzeugt werden, also künstlichen Ursprungs sind. Das würde auch erklären, warum Neurodermitis in Entwicklungsländern weitgehend unbekannt ist.

Neurodermitiker sollten daher möglichst viel Rohkost, also Obst und Gemüse, verzehren und auf Fertigprodukte verzichten. Ob die Haut auch auf Nüsse und Milch reagiert, muss jeder Betroffene selbst herausfinden, denn hier lassen sich keine allgemeingültigen Aussagen treffen. Neben der Ernährung spielt auch die richtige Hautpflege eine wichtige Rolle beim Vorbeugen von Krankheitsschüben. So benötigt die Haut viel Feuchtigkeit und sollte nach jedem Kontakt mit Wasser sorgfältig eingecremt werden – mehr zum Thema Neurodermitis finden Sie auf dieser Website.

Die Haut genau beobachten

Eine ausgewogene und vor allem bewusste Ernährung ist für Neurodermitiker äußerst wichtig. Besonders Milchprodukte, Nüsse und Gluten können den Hautzustand in vielen Fällen verschlechtern. Betroffene sollten ihren Körper daher genau beobachten und ein Ernährungstagebuch führen, um Unverträglichkeiten frühzeitig zu erkennen und bestimmte Lebensmittel gegebenenfalls zu meiden.

Bildquelle: Piotr Marcinski – Shutterstock.com

Ähnliche Artikel:

  • Keine ähnlichen Artikel

No comments yet

Leave a Reply