Schöne Haare durch eine umfassende Haaranalyse

1 Jun

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Dichtes und glänzendes Haar steht für Gesundheit und Schönheit. Doch nur wenige Menschen sind von Natur aus damit beschenkt worden. Nicht umsonst boomt das Geschäft der Haarverdichtung und der Haartransplantation. Immer weniger Menschen wollen ihren Haarausfall akzeptieren und gehen der Ursache auf den Grund.

Während man bei Männern in den meisten Fällen von erblich bedingtem, unheilbarem Haarausfall spricht, steckt bei Frauen immer öfter ein gesundheitliches Problem dahinter. Generell lässt sich sagen, dass der Verlust von täglich 100 Haaren als Normal angesehen wird. Mögliche Ursachen für einen Verlust von mehr als 100 Haaren, können unter anderem eine Schilddrüsenüberfunktion, eine Pilzinfektion, Schuppenflechte, Wechseljahre oder Eisenmangel sein.

Wer ganz auf Nummer sicher gehen möchte, lässt sich von einem Facharzt beraten. Dieser kann mit Hilfe der Haaranalyse meist ganz konkret Auskunft darüber geben, was die konkrete Ursache des Haarausfalles ist. Die Untersuchung beginnt mit einem ausführlichen Gespräch, in dem der Arzt nach Dauer, Stärke und anderen Symptomen des Haarausfalls fragt.
Auch vorliegende Krankheiten, die Einnahme von Medikamente und aktuelle  Lebensumstände (zum Beispiel vermehrter Stress oder die Monate nach der Schwangerschaft), können Ursachen für den Verlust des Haares sein.

Danach beginnt die eigentliche Untersuchung der Haare und der Kopfhaut. Der Arzt wird feststellen, ob das Haar nur an bestimmten Stellen (zum Beispiel kreisrund) oder über den ganzen Kopf verteilt ausfällt. Er wird prüfen, ob sich Haare leicht von der Kopfhaut lösen lassen und ob die Haarwurzel irreparabel zerstört ist.

Die eigentliche Haaranalyse beginnt, wenn der Arzt ca. 50 bis 100 Haare unter dem Mikroskop untersucht, um festzustellen, wie es um die Struktur des Haares bestellt ist. Er erkennt, welche Haare sich noch im Wachstum befinden und welche ihr Wachstum eingestellt haben. Wichtig bei der Entnahme der Haarprobe ist, dass sich der Patient vier bin fünf Tage vorher die Haare nicht gewaschen hat, da dies die Aussagekraft der Untersuchung erhöht. Ergänzend zur Haaranalyse können eine Blutuntersuchung (bei möglichen Mangelerscheinungen) und eine Untersuchung der Kopfhaut veranlasst werden.

Abschließend wird der Arzt den Patienten über mögliche Therapieformen informieren.

Bildquellenangabe: Sara Hegewald / pixelio.de

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