Ein gesunder Lebensstil begünstigt einen gesunden Rücken

12 Sep

Gibt es DAS Heilmittel gegen Rückenschmerzen? Die Wunderpille, die nach Einnahme alle Ursachen von Rückenschmerzen und Bandscheibenvorfällen beseitigt? Nein – leider nicht. Schön wäre es ja – aber soweit ist die Medizin leider noch nicht. Natürlich gibt es wirksame Schmerzmittel. Diese unterdrücken jedoch lediglich die Symptome eines Rückenleidens – nämlich die Schmerzen. Auch gibt es sogenannte, verschreibungspflichtige Muskelrelaxantien, die dafür sorgen, dass sich verspannte Muskelpartien entspannen und so schmerzfrei werden. Aber weder Schmerzmittel noch Muskelrelaxantien sollte man über einen längeren Zeitraum einnehmen. Was kann man also noch machen, um seinen Rücken beschwerdefrei zu bekommen?

Ändern Sie ihren Lebensstil
Leben Sie ungesund, ist auch ihr Körper ungesund. Das kann sich auf verschiedene Arten und Weisen zeigen. Beispielsweise durch Rückenschmerzen und Verspannungen. Wenn Sie sich ungesund ernähren, werden Sie höchstwahrscheinlich übergewichtig sein. Übergewicht hat einen schlechten Einfluss auf den Rücken, da die Rückenmuskulatur immer mehr Kraft aufwenden muss, um Ihren Körper aufrecht zu halten und zu stützen. Auch die Bandscheiben leiden unter einem zu hohen Körpergewicht.

Die Bandscheiben sind mit Stoßdämpfern zwischen den einzelnen Wirbeln zu vergleichen und je größer die Kraft des Stoßes und damit die Kraft ist, die auf die Bandscheibe einwirkt, desto höher ist das Risiko eines ernsthaften Bandscheibenvorfalls. Falls Sie also an Übergewicht leiden, stellen Sie Ihre Ernährung dahingehend um, dass Sie auf lange Sicht ihr Körpergewicht reduzieren. Eine schnelle Diät wird nicht viel bringen, wenn Sie ihr Gewicht als Prophylaxe gegen Rückenschmerzen reduzieren wollen – das Risiko, dass nach einer normalen Diät der gefürchtete Jojo-Effekt eintritt, ist zu groß.

Rauchen gefährdet das Risiko an Rückenleiden zu erkranken
Zu den bekannten Risiken des Rauchens gehören natürlich Krebserkrankungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Vielen ist der Zusammenhang zwischen Rauchen und Rückenschmerzen nicht geläufig. Wenn man darüber nachdenkt, ist der Zusammenhang jedoch logisch. Die Mehrzahl der Raucher leben ungesünder als die Mehrzahl der Nichtraucher. Da Raucher offensichtlich nicht allzu sorgenvoll mit ihrer Gesundheit und ihrem Körper umgehen, kann man darauf schließen, dass sie auch weniger Sport treiben und sich ungesünder ernähren als Nichtraucher. Beides begünstigt Rückenleiden. Wer also bewusst mit dem Rauchen aufhört, dem wird diese Entscheidung auch unter anderen gesundheitsspezifischen Aspekten nützen.

Ein aktiver Lebensstil schützt vor Rückenleiden
Wer aktiv lebt und Sport treibt, sorgt so am effizientesten für die Vorsorge gegen Rückenleiden. Bewegung an der frischen Luft ist immer noch die beste Medizin gegen Verstimmungen, Verspannungen und Rückenleiden. Die Art des Sports dabei ist nicht unbedingt ausschlaggebend. Wichtig ist, dass man sich überhaupt sportlich betätigt. Ein ausgeprägter Spaziergang oder eine Radtour, mal die Treppe anstatt des Aufzugs oder der Rolltreppe nehmen, gehören durchaus auch schon dazu.

Eine gesunde Psyche stärkt den Rücken
Rückenschmerzen haben nicht nur körperliche Ursachen. Rückenleiden können auch psychosomatischen Ursprungs sein. Stress, Hektik, Unausgeglichenheit, Sorgen und Depressionen haben direkten Einfluss beispielsweise auf die Körperhaltung und somit auch Einfluss auf die Muskulatur und das Skelett. Wenn Sie seelisch unbelastet sind, entlastet das auch Ihren Rücken.

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