Ein gesunder Lebensstil begünstigt einen gesunden Rücken
Gibt es DAS Heilmittel gegen Rückenschmerzen? Die Wunderpille, die nach Einnahme alle Ursachen von Rückenschmerzen und Bandscheibenvorfällen beseitigt? Nein – leider nicht. Schön wäre es ja – aber soweit ist die Medizin leider noch nicht. Natürlich gibt es wirksame Schmerzmittel. Diese unterdrücken jedoch lediglich die Symptome eines Rückenleidens – nämlich die Schmerzen. Auch gibt es sogenannte, verschreibungspflichtige Muskelrelaxantien, die dafür sorgen, dass sich verspannte Muskelpartien entspannen und so schmerzfrei werden. Aber weder Schmerzmittel noch Muskelrelaxantien sollte man über einen längeren Zeitraum einnehmen. Was kann man also noch machen, um seinen Rücken beschwerdefrei zu bekommen?
Ändern Sie ihren Lebensstil
Leben
Sie ungesund, ist auch ihr Körper ungesund. Das kann sich auf
verschiedene Arten und Weisen zeigen. Beispielsweise durch
Rückenschmerzen und Verspannungen. Wenn Sie sich ungesund ernähren,
werden Sie höchstwahrscheinlich übergewichtig sein. Übergewicht
hat einen schlechten Einfluss auf den Rücken, da die
Rückenmuskulatur immer mehr Kraft aufwenden muss, um Ihren Körper
aufrecht zu halten und zu stützen. Auch die Bandscheiben leiden
unter einem zu hohen Körpergewicht. Die Bandscheiben sind mit
Stoßdämpfern zwischen den einzelnen Wirbeln zu vergleichen und je
größer die Kraft des Stoßes und damit die Kraft ist, die auf die
Bandscheibe einwirkt, desto höher ist das Risiko eines ernsthaften
Bandscheibenvorfalls. Falls Sie also an Übergewicht leiden, stellen
Sie Ihre Ernährung dahingehend um, dass Sie auf lange Sicht ihr
Körpergewicht reduzieren. Eine schnelle Diät wird nicht viel
bringen, wenn Sie ihr Gewicht als Prophylaxe gegen Rückenschmerzen
reduzieren wollen – das Risiko, dass nach einer normalen Diät der
gefürchtete Jojo-Effekt eintritt, ist zu groß.
Rauchen gefährdet das Risiko an
Rückenleiden zu erkranken
Zu den bekannten Risiken des
Rauchens gehören natürlich Krebserkrankungen und
Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Vielen ist der Zusammenhang zwischen
Rauchen und Rückenschmerzen nicht geläufig. Wenn man darüber
nachdenkt, ist der Zusammenhang jedoch logisch. Die Mehrzahl der
Raucher leben ungesünder als die Mehrzahl der Nichtraucher. Da
Raucher offensichtlich nicht allzu sorgenvoll mit ihrer Gesundheit
und ihrem Körper umgehen, kann man darauf schließen, dass sie auch
weniger Sport treiben und sich ungesünder ernähren als
Nichtraucher. Beides begünstigt Rückenleiden. Wer also bewusst mit
dem Rauchen aufhört, dem wird diese Entscheidung auch unter anderen
gesundheitsspezifischen Aspekten nützen.
Ein aktiver Lebensstil schützt vor
Rückenleiden
Wer aktiv lebt und Sport treibt, sorgt so am
effizientesten für die Vorsorge gegen Rückenleiden. Bewegung an der
frischen Luft ist immer noch die beste Medizin gegen Verstimmungen,
Verspannungen und Rückenleiden. Die Art des Sports dabei ist nicht
unbedingt ausschlaggebend. Wichtig ist, dass man sich überhaupt
sportlich betätigt. Ein ausgeprägter Spaziergang oder eine Radtour,
mal die Treppe anstatt des Aufzugs oder der Rolltreppe nehmen,
gehören durchaus auch schon dazu.
Eine gesunde Psyche stärkt den
Rücken
Rückenschmerzen haben nicht nur körperliche
Ursachen. Rückenleiden können auch psychosomatischen Ursprungs
sein. Stress, Hektik, Unausgeglichenheit, Sorgen und Depressionen
haben direkten Einfluss beispielsweise auf die Körperhaltung und
somit auch Einfluss auf die Muskulatur und das Skelett. Wenn Sie
seelisch unbelastet sind, entlastet das auch Ihren Rücken.