Gesundheitliche Berufe

2 Sep

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Mit der Flexibilisierung des Arbeitsmarktes und dem leichteren Zugang zu Wissen in unserer heutigen Zeit ist es in den vergangen Jahren und Jahrzehnten immer weniger schwierig geworden sich beruflich neu zu orientieren bzw. einen anderen Beruf zu erlernen. Denkt man einige Jahrzehnte zurück, so war es in einigen Bereichen nahezu unmöglich umzusteigen und sich einen anderen Beruf zu suchen. Zu eng und fokussiert war einerseits der Tätigkeitsbereich in einem Beruf, zu begrenzt aber auch die Möglichkeiten eine neue Ausbildung zu beginnen. Heute, wo Bildung keinesfalls nur mehr vor dem Berufseinstieg ein Thema ist, sieht die Sache bei weitem anders aus. Und das ist auch gut so. Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass die Ansprüche und Anforderungen an die Arbeit- und Dienstnehmer weiter steigen werden. Nahezu unvorstellbar ist es deshalb, dass man 40 Jahre oder länger einen einzigen Beruf ausübt oder, noch schlimmer, ein und dieselbe Tätigkeit verrichtet.

Bereits jetzt gibt es gesellschaftliche Anzeichen dafür, dass sich eine große Anzahl der heutigen Arbeitnehmer in ihrem Job nicht mehr wohl fühlt und zu einer anderen Beschäftigung tendiert. Bestes Beispiel in diesem Zusammenhang ist mit Sicherheit die psychologische Erkrankung Burn-Out. Betroffene fühlen sich am Arbeitsplatz antriebslos und energielos, können keine Motivation mehr für ihre Tätigkeit aufbringen und sind bereits mit einfachen Arbeiten überfordert. Um dieses und ähnliche Szenarien in Zukunft zu vermeiden, muss gewährleistet werden, dass sich jeder Arbeitnehmer zur Absolvierung neuer Ausbildungen und damit für eine neue berufliche Tätigkeit entscheiden kann.

In den letzten Jahren waren dies vor allem Aus- und Weiterbildungen aus dem sozialen und gesundheitlichen Bereich, die jene Menschen begonnen haben, die sich beruflich neu orientieren wollten. Für Akademiker war es im Speziellen der MBA für Sozialmanagement, der vielen zugesagt hat. Vor allem Wirtschafter und Juristen entschieden sich für den Lehrgang „MBA Sozialmanagement“, bei dem es sich um eine umfangreiche interdisziplinäre Ausbildung handelt. Doch auch weniger umfangreiche und aufwendige Ausbildungen aus diesem Bereich sind heute sehr beliebt. Ein Beispiel hierfür ist ein Lehrgang zum Thema Babymassage. Nach Absolvierung dieser Babymassage Ausbildung ist man autorisiert selbst Kurse und Lehrgänge zu halten und so jungen Eltern wertvolle Tipps und Tricks im Umgang mit ihren Kleinkindern zu geben.

Bildquellenangabe: Martina Friedl / pixelio.de

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